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Verfasst vom Relief Team · Neurologie

Acephalgische Migräne: Der „stille“ neurologische Sturm

Die acephalgische Migräne ist eine der verwirrendsten Erkrankungen in der Neurologie[cite: 22]. Betroffene erleben visuelle Verzerrungen, kognitiven Nebel und körperliche Erschöpfung – jedoch ganz ohne Kopfschmerzen[cite: 22].

Cortical Spreading Depression (CSD)

Eine Migräne ist im Grunde eine elektrische Welle, die sich über das Gehirn bewegt[cite: 22]. Kopfschmerzen treten erst auf, wenn diese Welle die Schmerzrezeptoren in den Hirnhäuten erreicht[cite: 22]. Bei einer stillen Migräne bewegt sich die Welle durch visuelle oder sensorische Bereiche, klingt jedoch ab, bevor sie die Schmerzzentren aktiviert[cite: 22].

Symptome, die Sie übersehen könnten

  • Kognitive Aphasie: Wortfindungsstörungen bei alltäglichen Begriffen oder ein Gefühl der Benommenheit[cite: 22].
  • Vestibuläre Störung: Plötzliches Gefühl des Kippens oder Schwindels[cite: 22].
  • Visuelle Skotome: Zickzacklinien, Sterne oder temporäre blinde Flecken, die 20–60 Minuten andauern[cite: 22].

Stille Migränen weisen auf ein sensibilisiertes Nervensystem hin[cite: 22]. Sie sind im späteren Leben oft Vorläufer schmerzhafter Migräneattacken[cite: 22]. Das Verfolgen von Aura-Ereignissen ist der Schlüssel für eine frühzeitige Intervention[cite: 22].

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